Archive | Wirtschaftsinformatiker

IE7 und pixelige Grafiken

Ich hatte schon länger das Problem, dass auf meinem Geschäftslaptop unter IE7 die Bilder nicht so dargestellt werden, wie zum Beispiel unter Firefox oder Chrome.
Zuerst vermutete ich das die Technologie ClearType von Microsoft mir hier ein Strich durch die Rechnung macht, jedoch war dem nicht so.
Nach mehrmaligen deinstallieren und installieren und sogar update auf SP3, machte ich mich per Google auf die weitere Suche nach dem Problem.

Bei der Seite IEFAQ [1] fand ich die Lösung zu meinem Problem, in der Registry unter “HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Internet Explorer\Main” den Wert “UseHR=0″ setzen und den IE neu starten.

Das Problem ist, dass bei Notebooks mit hoher Auflösung die Hersteller diese Option gesetzt haben, damit mit einer höheren DPI die einzelnen Elemente dargestellt werden. So werden auch die Bilder im IE hochskaliert und sehen dann pixelig aus.

So long!

Madrid zum zweiten

Heute ging es wieder einmal Richtung Madrid, zum Kunden mit dem F1 Boliden.

Ich hatte Glück, denn beim Checkin erfuhr ich, dass es für mich unter Umständen kein Sitzplatz mehr habe. Ich sollte mich beim Gate erkundigen ob ich noch mit darf ansonsten müsste ich mit Iberia fliegen. Das gute daran wäre, ich hätte 400 Franken bekommen, dafür wäre ich auch bei spanair eingestiegen ;-)

Jedoch wurde aus den 400 Franken nichts, es hatte noch freie Plätze.

Der Flug hatte zwar keine Verspätung, jedoch durfe ich im Flugzeug 20 Minuten warten bis es endlich los ging. Anscheinend gab es viel Verkehr im Luftraum über Zürich. Ich nutzte die Zeit um ein bisschen zu lesenn

Als es dann losging, sah man einige sich kreuzigen (nein, es wurde niemand an ein Kreuz genagelt ;-) ). Liegt es an der Destination!?.

Die Schokolade, welche zum Essen verteilt wird ist ziemlich gut oder wie mein Sitznachbar zur rechten sage würde “fucking shit”. Es sei ihm verziehen, da der arme Kerl schon seit 29 Stunden unterwegs ist.

Dino, wie mein Sitznachbar und neuer Freund heisst, ist irgendwie concierge für Persönlichkeiten und möchte in Madrid ein Business aufmachen. Ich wünsche ihm viel Glück.

Nach der Landung durfte ich mit Dino auf mein Gepäck warten, zum Glück bekam ich es auch, denn ich hatte schon angst, dass es mit einer Iberia Maschine unterwegs ist.

Die Taxifahrer werden immer wie lustiger in Madrid. Bei meinem ersten Besuch wollte der Taxifahrer nicht nach Madrid fahren, da es Ihm zu weit weg sei und diesmal wusste der Fahrer nicht wohin er fahren sollte. So kam es vor, dass bei einem Kreisel standen und er überlegte ob es Links oder Rechts entlang geht.

Zum Glück gibt es Leute, welche unmotiviert bei Kreiseln stehen und den Verkehr beobachten und Taxifahrern den Weg weisen.

Mal schauen ob meine Heimreise auch so lustig wird.

So long!

Kundenbesuch

Als ich vor circa einer Woche bei einem Kunden in Madrid war, stand im Empfangsbereich ein F1-Bolide.
Da es noch ein weilchen dauerte bis ich meinen Badge erhielt, schaute ich mich ein wenig um und stellte fest, dass auf dem Wagen das Logo der Firma Altran abgebildet war.

Ich wusste zwar, dass mein Arbeitgeber sich auch in der Forschung einige Mandate hat, aber dass ich auf einem F1-Rennwagen das Logo sehe, hätte ich nicht gedacht.

Hier noch der komplette Wagen.

So long!

ITIL Incident Management

Was ich immer wieder feststelle ist, dass beim Service-Desk, alles als Incident reported wird.

So musste ich schon häufiger erleben, dass Dinge, welche den Service nicht betreffen, geschweige den einen impact auf das System hat, als Major Incident erstellt wird. Wie aber gelernt hat definiert ITIL einen Incident folgendermassen:

“Eine Störung (Incident) ist ein Ereignis, das nicht zum standardmässigen Betrieb eines Service gehört und das tatsächlich oder potentiell eine Unterbrechung oder eine Minderung der Service-Qualität verursacht.”

Dadurch, dass alles als Incident reported wird, wendet man Zeit auf um eine Störung zu beheben, welche gar nicht dringend ist und man verliert den Fokus auf die Störungen, welche einen Geschäftsprozess beeinträchtigen.

Die Frage ist, wie geht man nun mit dem um und wie kann man die Service Desk Mitarbeiter schulen, dass es auch anders geht.

Eine Möglichkeit ist, alle Tickets zurückzuweisen und nochmals neu zu Kategorisieren, jedoch generiert dies einen Mehraufwand, welcher nicht wünschenswert ist.

Oder aber man macht die Leute immer wieder darauf aufmerksam.

Jedenfalls habe ich bis jetzt noch nicht das geeignete Mittel dafür gefunden, vielleicht gibt es ja Leser da draussen welche die selben Erfahrungen gemacht haben.

Neues Jahr, neues Glück

Gut das Jahr ist schon ein paar Monate alt, aber nichts desto trotz, gibt es für mich in diesem Jahr eine neue Herausforderung.

Die Herausforderung, welche ich mich gestellt habe, ist eine neue Stelle als Consultant bei der Firma Altran AG [1], welche ich morgen antrete.

Ich hoffe, dass ich bald mehr über meine neue Tätigkeit berichten kann.

So long!

Ein Jahr Dipl. Wirtschaftsinformatiker HF

Vor einem Jahr hatte ich meine Präsentation zum Thema “JURAnet heute & in der Zukunft”. Ein wenig nervös und viel zu früh (zum Glück wie sich später herausstellen sollte) machte ich mich auf zur WISS.

Nach einem Kaffee, welcher mir offeriert wurde, machte ich mich daran, meine Präsentation aufzubauen. Dann kam der Schrecken, auf meinem Flippchart fehlt ein Thema. Schnell in ein anderes Zimmer und den Flippchart neu Schreiben.

Während der Präsentation gab es ein kleiner Faux-Pas von meiner Seite, jedoch viel nur meinem Co-Experten auf, dass ich Wasser verschüttet habe, als ich ein schluck davon nehmen wollte.

Das Fachgespräch war, wie soll ich sagen, naja, es ging irgendwie. Nach knapp einer Stunde wurde ich aus dem Gespräch entlassen. Es hiess, ich könne solange warten, bis die Punktevergabe durch wahr (ein Fehler, es dauerte geschlagene 2 Stunden, wenn nicht noch länger).

Das warten hat sich dann aber doch noch gelohnt, denn es wurde mir mitgeteilt, dass das Ergebnis im oberen Drittel anzusiedeln sei.

So schreibe ich hier als Dipl. Wirtschaftsinformatiker HF diesen Beitrag. Die Vorbereitungen zu meiner Diplomarbeit, habe ich ebenfalls in einem Blog zusammengefasst, falls sich jemand dafür interessiert, kann man dies hier nachlesen [1].

So long!

Personas

Hierbei handelt es sich um ein Modell, welches bei Interaktionen zwischen Computer und Mensch zum Einsatz kommt. So sind diese Fiktive Personen, welche das Produkt schlussendlich verwenden.

Personas können heran gezogen werden, wenn es darum geht, eine Anwendung zu entwickeln, welche eine grosse Akzeptanz für sich beansprucht.

Es lässt sich nicht leugnen, dass dieses Modell sehr eng mit dem Requirements Engineering verbunden ist.

Wie können nun solche Personas aussehen, welche von den Entwicklern immer wieder herangezogen werden können. Damit diese den Fokus der Bedienbarkeit nicht verloren geht?

Am einfachsten geht dies an Hand eines fiktiven Beispiels: Ziel einer Anwendung soll es sein, Bilder übers Internet an ein Fotolabor zu senden.

Dirk (26): hat Computerkenntnise (Internet) und Spielt häufig Online Spiele, hat eine einfache Digitalkamera und macht gerne Fotos. Er ist mit einem VDSL an das Internet angeschlossen.

Lene (23) hat einen Computer, braucht diesen ausschliesslich zum Texte schreiben, hat noch ein Analog-Modem.

Frank (67) hat zwar einen Computer, jedoch ist ihm dieser suspekt, er möchte trotzdem die Bilder welche die Enkelkinder Ihm auf CD vorbeibringen ausdrucken können. Frank hat ein ADSL-Abo.

Diese Personen müssen nun die Entwickler immer wieder vor Augen halten, damit Sie die Anwendung an die entsprechenden Fähigkeiten der Nutzer ausrichten.

Mehr zu diesem Thema findet man wie immer bei wikipedia [1].

so long!

Umstellung

Da der Titel meines Blogs Wirtschaftsinformatiker heisst, habe ich beschlossen mich vermehrt mit dem Thema auseinander zu setzen.

Warum das ganze? Ein zu allgemeiner Blog zieht nicht so viele Besucher an, wie wenn man über etwas ganz spezifisches schreibt. Darum habe ich mich entschlossen nach dem Yoda-Prinzip [1] mein Blog neu zu organisieren.

Auf dieser Seite wird es in Zunkunft nur noch Themen rund um die Wirtschaftsinformatik geben und auf meinem persönlichen Blog [2], was mich sonst noch so beschäftigt, jedoch keinen Bezug hat zum eigentlichen Thema.

Ich hoffe dadurch auch gezielert Personengruppen anzusprechen.

So long!

Online-Verkauf DRM-freier Musik

Sony BMG möchte auf einem innovativen Weg die Musikfans dazu bringen Musik zu kaufen. Mittels einer Rubbelkarte kann man sich einen Code freirubbeln. Anhand des Codes kann man dann auf einer bestimmten Website sein Album herunterladen.

Das Ganze liest sich eigentlich recht gut, jedoch hat das ganze einen kleinen Hacken und zwar den Preis. Eine solche Plastikkarte kostet $12.99. Wieso sollte ich so viel Geld ausgeben, wenn ich theoretisch im iTunes Musicstore ein Album für $7.99 bekomme.

Meiner Meinung nach, muss sich Sony BMG noch etwas mehr in die Innovation stecken, sonst wird dies eine Totgeburt.

Den Ganzen Artikel findet man auf heise.de [1].

So long!

CentOS und FTP

Linux ist so eine Sache. Entweder man kann es oder man kann es nicht. Ich würde mich nicht gerade als Crack in Sachen Linux bezeichnen, denn sonst hätte ich nicht 7 Std. gebraucht, um einen vsftpd einzurichten.

Es geht nämlich ganz einfach, es sind nicht allzu viele Schritte notwendig um den vsftpd zum laufen zu bekommen.

Mit 8. Schritten zum Erfolg.

  1. Packages downloaden von http://mirror.centos.org/centos/4/os/i386/
    CentOS/RPMS/vsftpd-2.0.1-5.EL4.5.i386.rpm
    CentOS/RPMS/compat-db-4.1.25-9.i386.rpm
    CentOS/RPMS/db4-4.2.52-7.1.i386.rpm
    CentOS/RPMS/pam-0.77-66.21.i386.rpm
  2. Packages installieren
    rpm -Uhv pam-0.77-66.21.i386.rpm
    rpm -Uhv compat-db-4.1.25-9.i386.rpm
    rpm -Uhv db4-4.2.52-7.1.i386.rpm
    rpm -Uhv vsftpd-2.0.1-5.EL4.5.i386.rpm
  3. PAM konfigurieren
    vi /etc/pam.d/vsftpd

    #%PAM-1.0
    session optional pam_keyinit.so force revoke
    auth required /lib/security/pam_userdb.so db=/etc/vsftpd/vsftpd_users
    account required /lib/security/pam_userdb.so db=/etc/vsftpd/vsftpd_users
    #auth required pam_listfile.so item=user sense=deny file=/etc/vsftpd/ftpusers onerr=succeed
    #auth required pam_shells.so
    #auth include system-auth
    #account include system-auth
    #session include system-auth
    #session required pam_loginuid.so
  4. Systeuser anlegen
    adduser -d /home/virtualftp/ virtualftp
  5. vsftpd konfigurieren
    cd /etc/vsftpd
    vi vsftpd.conf

    local_enable=YES
    write_enable=YES
    local_umask=022
    dirmessage_enable=YES
    xferlog_enable=YES
    connect_from_port_20=YES
    xferlog_file=/var/log/vsftpd.log
    xferlog_std_format=YES
    chroot_local_user=YES
    listen=YES
    pam_service_name=vsftpd
    userlist_enable=YES
    tcp_wrappers=YES# Virtual users will be logged into /home/virtualftp/[username]/
    user_sub_token=$USER
    local_root=/home/virtualftp/$USER
    guest_enable=YES
    guest_username=virtualftp
    # Umask applied for virtual users and anon
    anon_umask=0022
    # Allows uploading by virtual users
    anon_upload_enable=YES
    # Allows creation of directories by virtual users
    anon_mkdir_write_enable=YES
    # Allows deletion of files and directories by virtual users
    anon_other_write_enable=YES

    vsftpd starten mit dem Befehl

    vsftpd &

  6. Virtuelle FTP User anlegen
    vi /etc/vsftpd/vsftpd_users.txt
    username1
    passwordforusername1
    username2
    passwordforusername2
    username3
    passwordforusername3

    Dieses File ist in clear text.rm /etc/vsftpd/vsftpd_users.db
    db41_load -T -t hash -f /etc/vsftpd/vsftpd_users.txt /etc/vsftpd/vsftpd_users.db
    chmod 600 /etc/vsftpd/vsftpd_users.db /etc/vsftpd/vsftpd_users.txt
  7. Virtuelle Verzeichnisse anlegen
    mkdir -p /home/virtualftp/username1
    Für jeden einzelnen Benutzer.
  8. Testen
    ftp localhost
    Connected to localhost.
    220 (vsFTPd 2.0.5)
    530 Please login with USER and PASS.
    530 Please login with USER and PASS.
    KERBEROS_V4 rejected as an authentication type
    Name (localhost:root): username1
    331 Please specify the password.
    Password:
    230 Login successful.
    Remote system type is UNIX
    Using binary mode to transfer files.
    ftp>